Saisonrückblick 2025/2026
vom Tischtennis-Nachwuchs Lok Altenburg
Der Nachwuchs von Lok Altenburg kann erneut auf eine sehr erfolgreiche Tischtennissaison 2025/2026 zurückblicken. In dieser Saison gingen zwei Schülermannschaften im Ligabetrieb an den Start.
Im Ligabetrieb überzeugte vor allem die U13-Mannschaft, die sich mit einer starken Bilanz von fünf Siegen bei nur einer Niederlage den 1. Platz von fünf Mannschaften sicherte. Zum Team gehörten Mateo, Nikita, Jakob, Julius und Florian, von denen einige erst seit etwa einem Jahr im Training stehen und ihre allererste Saison bestritten. Besonders herausragend war Mateo, der während der gesamten Saison kein einziges Spiel verlor und damit bester Spieler der Liga wurde. Einige Spieler sammelten zudem bereits erste Erfahrungen als Ersatzspieler in der U15.
Auch die U15-Mannschaft zeigte eine starke Leistung und erreichte einen sehr guten 3. Platz von zehn Mannschaften. Zum Team zählten Paul, Anton, Noel, Ole und Amelie. Hervorzuheben ist Paul, der mit nur fünf Niederlagen bei 24 Siegen eine sehr gute Einzelbilanz vorweisen konnte.
Neben dem Ligabetrieb war Lok Altenburg auch bei Einzelwettbewerben erfolgreich vertreten. Bei den Mini-Meisterschaften erreichte Finn – nach nur wenigen Wochen Training – in der Altersklasse 0–8 Jahre einen tollen 4. Platz. In der Altersklasse 11/12 belegte Jakob den 5. Platz, Julius den 3. Platz und Matteo einen hervorragenden 2. Platz.
In der Kreisrangliste belegte Matteo den 3. Platz, Julius den 5. Platz und Florian den 8. Platz von insgesamt 14 Teilnehmern.
Auch der Übergang in den Herrenbereich gelang: Jason und Finn schafften den Sprung aus dem Nachwuchs und konnten trotz ihres jungen Alters bereits erste Spiele gegen erfahrene Erwachsene gewinnen.
Alle Ergebnisse und Veranstaltungen unterstreichen die kontinuierliche Entwicklung der Nachwuchsspieler sowie die Begeisterung für das schnellste Rückschlagspiel der Welt.
Auch abseits der Wettkämpfe kam das Vereinsleben nicht zu kurz. Gemeinsame Veranstaltungen wie das Eltern-Kind-Turnier stärkten den Zusammenhalt und sorgten für viel Freude bei Spielern, Eltern und Trainern. Beim Weihnachtsturnier zum Jahresabschluss gewannen Noel und Timo (Lehndorf) in einem spannenden Finale gegen Robert und Amelie.
Ein großer Dank gilt allen Übungsleitern, Unterstützern und Eltern, die durch ihre Fahrdienste und Betreuung bei den Spielen maßgeblich dazu beitragen, dass an so vielen Wettkämpfen teilgenommen werden kann.
In der neuen Saison wird es einige Veränderungen geben. Nachdem zwei Betreuer aus privaten und gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegen mussten, wird nun auch Laurin seinen Lebensmittelpunkt nach Leipzig verlagern und damit nach zehn Jahren Trainertätigkeit und insgesamt 20 Jahren im Verein kürzertreten. Die Hauptverantwortung im Nachwuchsbereich hat seit Oktober 2025 Robert, mit dem Amt des Kinder- und Jugendwarts übernommen.
Dennoch können diese personellen Veränderungen gut aufgefangen werden: Oliver hat seine C-Lizenz reaktiviert und wird das Training wieder verstärkt unterstützen. Zusätzlich wollen Uwe, Leon, Jens und Julius aktiv den Trainingsbetrieb unterstützen, sodass auch in Zukunft eine Betreuung sichergestellt ist.
In diesem Sinne blickt Lok Altenburg optimistisch auf die neue Saison, die nach den wohlverdienten Sommerferien beginnt. Sicherlich werden einige von den zwanzig Kindern und Jugendlichen bereits vorher die ersten Bälle an der einen oder anderen Steinplatte im Altenburger Land gespielt.
Mitteldeutscher TT-Meister
Altenburg, 13.03.26
Zwei Landesmeistertitel für Lok Altenburg
Altenburg, 29.01.26
Am vergangenen Wochenende trugen die Thüringer Tischtennis-Senioren ihre Landesmeisterschaften in Bad Blankenburg aus. Dabei vertraten Maryna Piddubna und Heinz Teichmann die Farben des SV Lokomotive Altenburg.
Maryna nahm in der AK 45 gegen 6 Konkurrentinnen den Kampf auf. In einer 3er-Gruppe belegte sie mit zwei überzeugenden Siegen Platz 1. Im Halbfinale besiegte sie Katja Schmidt aus Zella-Mehlis mit 3:1, musste sich aber im Finale nach hartem Kampf Anja Taubert aus Kahla im 5. Satz mit 9:11 (9;-8;6;-7;-9) beugen. Der Vizemeistertitel war aber der verdiente Lohn. Im Doppel mit Claudia Meißner aus Bleicherode dominierten beide das Feld und wurden mit zwei Siegen Landesmeisterinnen, obwohl Katja Schmidt und Sabine Feldbauer aus Zella-Mehlis beim 3:2-Erfolg harte Gegenwehr leisteten.
Heinz Teichmann startete in der AK 70, in der 14 Teilnehmer antraten. In einer 4er-Gruppe gewann er seine ersten beiden Spiele klar. Im Entscheidungsspiel um den Gruppensieg verlor er gegen Ulrich Golle aus Suhl den ersten Satz 8:11 und zog sich im 2. Satz auch noch einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Nach einer Behandlungspause stellte der Skatstädter sein Spiel auf weniger Bewegung um und gewann noch 3:1. Als Gruppensieger erhielt er im Viertelfinale mit Peter Wyzgol aus Unterpörlitz einen Gruppenzweiten. Mit einem sicheren 3:0-Sieg zog Teichmann ins Halbfinale gegen den an Nummer 1 gesetzten Thomas Storch aus Trusetal-Brotterode ein. Trotz Handicups zeigte er ein großes Spiel, brachte den haushohen Favoriten und späteren Landesmeister nach Gewinn der ersten beiden Sätze sogar an den Rand einer Niederlage, musste ihm aber im 5. Satz nach 9:11 zum Sieg gratulieren. Der 3. Platz war aber der Lohn. Nun wollte der Altenburger seinen Doppelpartner Storch nicht enttäuschen und biss die Zähne zusammen. Nach einem Freilos und einem klaren 3:0-Erfolg gegen Uwe König (Mühlhausen) und Gerd Peterseim aus Oberdorla standen sie im Endspiel. Gegen das eingespielte Doppel Harald Fiedler und Ulrich Golle aus Suhl harmonierten beide hervorragend, wobei Storch den aktiven Part übernehmen musste. Am Ende siegten sie 3:1 (5;6;-7;9) und wurden verdient Landesmeister.
Sowohl Teichmann als auch Piddubna qualifizierten sich damit für die mitteldeutschen Meisterschaften der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 07. und 08. März in Schwarzenberg, herzlichen Glückwunsch.
Verfasser: Heinz Teichmann
Döbeln, 04. Dezember 2022
Borussia Düsseldorf vs. TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell
am 04. Dezember 2022 in Döbeln mit TT-Idol Timo Boll